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Lehrfahrten Dem Vinzentinum ist
neben der Vermittlung von theoretischem Wissen ein angemessener
Praxisbezug wichtig. Dementsprechend wird großer Wert auf Lehrfahrten
und Exkursionen gelegt, denn Bücher, Bilder und Dokumentarfilme können
einen Eindruck geben, eigenes Erleben und Erfahren geht aber
deutlich tiefer.
Die Schüler/-innen verknüpfen das zu lernende Fachwissen mit Emotionen
und behalten es damit besser im Gedächtnis. Auch das
fächerübergreifende Lernen wird für sie damit konkret und hilfreich.
Außerdem stärkt das gemeinsame Erleben das Zusammengehörigkeitsgefühl
und fördert die soziale Kompetenz. Vor allem aber bilden sich ein
Heimatbewusstsein und eine Weltoffenheit, die Lust macht auf mehr.
Die Jugendlichen sollen auch im späteren Leben neugierig bleiben
auf andere Länder und Kulturen und so den eigenen Horizont stetig
erweitern.
Neben zahlreichen kleineren Lehrausgängen stehen auch mehrtätige
Lehrfahrten auf dem Programm:
Griechenland,
wo neben Kunst und Kultur auch die Botanik auf ihre Kosten kommt
Kampanien,
wo Neapel, Paestum, Herculaneum und Pompeji besichtigt werden
Florenz,
wo die sich die Schüler auf die Spuren der Renaissance begeben
Polen,
wo seit einigen Jahren ein Schüleraustausch gepflegt wird
München,
wo Physik und Chemie im Deutschen Museum und Kunstgeschichte in der Neuen
Pinakothek auf dem Programm stehen
Padua und Ravenna,
wo die Fresken von Giotto, die byzantinischen Mosaike, die Kathedrale des
Hl. Antonius und das Grabmal des Theoderich beeindrucken
Turin,
wo die Schüler/-innen in den Geist Don Boscos eintauchen, das
Ägyptologische Museum besuchen und das Turiner Grabtuch bestaunen
Die Maturareisen führten in den letzten Jahren nach Amsterdam
(2003), Budapest (2004), Madrid (2005), Lissabon
(2006), Helsinki und Tallinn (2007), Andalusien
(2008), Valencia (2009), St. Petersburg (2010) und Istanbul (2011).
In den Semesterferien besteht zudem die Möglichkeit, an der jährlichen
Romreise des Spirituals teilzunehmen.
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