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Maturareise nach Valencia

Die Maturareise führte die heurige achte Klasse in Begleitung von Prof. Verena Steinmair und Spiritual Fabian Tirler Anfang April nach Valencia.

Diese südspanische Hafenstadt reicht in ihren Ursprüngen zurück in die Römerzeit. Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten prägen das Bild der Altstadt, stark vertreten ist die Gotik aber auch der Jugendstil. Valencia ist heute vor allem auch bekannt wegen der geradezu avantgardistischen Bauten im ehemaligen Flussbett des Turia. Der Fluss war nach einer verheerenden Überschwemmung in der 2. Hälfte des 20 Jh. großräumig umgeleitet worden; die freigewordene Fläche wird im Bereich der Altstadt als großer Park genutzt, zum Meer hin wurden bzw. werden die modernen Gebäude der so genannten „Stadt der Künste und Wissenschaften“ erbaut.

Nun aber zur Reise: Die Abfahrtszeit am 2. April war sehr früh am Morgen angesetzt, offenbar zu früh: wegen eines Problems mit einem Wecker konnten wir erst mit einer halben Stunde Verzögerung starten … aber trotzdem blieb auf dem Münchner Flughafen noch Zeit für ein Weißwurstfrühstück.

Nachdem das (man kann wohl sagen etwas ältere) Flugzeug sicher gelandet war, wurde der Nachmittag nach der Ankunft für eine erste Erkundung der Stadt genutzt. Beim Abendessen durfte natürlich die typische valencianische Paella nicht fehlen.

Am zweiten Tag der Reise stand eine geführte Stadtrundfahrt auf dem Programm mit Besichtigung der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt, etwa der gotischen „Lonja de la Seda“ (Seidenbörse), der Halle des „Mercado Central“ und der Kathedrale mit dem „Santo Caliz“, der der Überlieferung nach der Abendmahlskelch Christi gewesen sein soll.

Am dritten Tag war ein Ausflug in die Umgebung der Stadt angesagt: Wir besuchten das Königliche Kloster von El Puig, eine imposante Anlage aus dem 13. Jh., dann Sagunt mit seinen antiken Denkmälern aus der Römerzeit (Burganlage und Theater). Am Nachmittag wurden wir mit kleinen Booten über den unterirdischen Fluss durch die Höhlen von Sant Josep geführt – ein wirklich einzigartiges Naturerlebnis.

Am vierten Tag nahmen wir an der Palmsonntagsliturgie mit dem Kardinal in der Kathedrale teil; beeindruckend waren da die äußerst kunstvoll geflochtenen Palmen. Einige genossen noch die Aussicht vom Micalet, dem Turm der Kathedrale, über die Stadt, bevor es zu einem der Höhepunkte der Reise ging: ein Fußballspiel im Stadion von Valencia mit Tausenden von Zuschauern. Einige Maturanten entpuppten sich als begeisterte Valencia-Fans mit allem, was dazugehört.

Der letzte Tag führte uns in die „Stadt der Künste und Wissenschaften“, jene modernen Bauten im ehemaligen Flussbett, wo wir im „Museo Oceanografico“ die Unterwasserwelten aller Weltmeere bestaunten.

Soviel zum offiziellen Programm der Reise. Was es mit dem „Zauber der spanischen Nächte“ auf sich hat, den ein Lied besingt, das auch der Vinzentiner Knabenchor vor einigen Jahren auf dem Programm hatte, davon mache sich am besten jeder selbst ein Bild vor Ort.

Valencia kann nur weiterempfohlen werden. Für uns alle, Schüler wie Begleitpersonen, war diese Maturareise jedenfalls ein wirklich schönes Erlebnis. Dafür sei allen gedankt. FT


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