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Ein Leben für das Vinzentinum

Der ehemalige Regens des Vinzentinums, Kan. Anton Geier, feierte vergangenen Herz-Jesu-Freitag sein 70-jähriges Priesterjubiläum. Aus allen Epochen seines Wirkens stellten sich Gratulanten ein. Passend dazu wurde gleichzeitig auch das Patrozinium der Herz-Jesu-Kirche begangen.

Mit Tränen in den Augen und voller Heimweh saß der junge Anton Geier 1931 als Schüler des Vinzentinums in der ersten Reihe der Herz-Jesu-Kirche. 82 Jahre später blickt der 94-jährige Anton Geier am selben Ort auf ein Leben im Dienste Gottes und der Menschen zurück.

Geier wurde 1919 geboren und wuchs in Siebeneich und Terlan auf, übersiedelte aber bereits im Grundschulalter nach Brixen. Nach der Matura 1939 trat er ins Priesterseminar ein und wurde am 29. Juni 1943 von Fürstbischof Johannes Geisler zum Priester geweiht. Am Herz-Jesu-Sonntag, dem 4. Juli 1943, feierte er im Dom zu Brixen seine Primiz. Nach zwei Jahren als Kooperator in Pfalzen kehrte er 1946 als Präfekt ins Vinzentinum zurück. Er unterrichtete zudem Latein, Deutsch und Religion. Nach seiner Promotion in Pädagogik und Psychologie in München wurde er 1957 zum Regens des Vinzentinums ernannt. 20 Jahre übte er dieses Amt aus, ehe er ab 1977 als Kaplan der Barmherzigen Schwestern im Vinzentinum, als Aushilfspriester in den Pfarreien von Nieder- und Obervintl sowie weiterhin als Professor für Deutsch, Geschichte und Erdkunde am Vinzentinum tätig war.

Viele Generationen von Schülern hat Kan. Geier in seiner Zeit im Vinzentinum begleitet, und einige haben selbst einen geistlichen Beruf gewählt. Einer von ihnen ist Kan. Johannes Messner, der ehemalige Domdekan, der vor 60 Jahren zum Priester geweiht wurde und der dem Jubilar – wie auch sein Nachfolger Ulrich Fistill – persönlich gratulierte, oder Geiers Nachfolger im Regensamt, Peter Maurberger, der heuer das 50-jährige Priesterjubiläum begeht, bei der Feier leider aber nicht anwesend sein konnte.

Regens Fabian Tirler würdigte das Wirken seines Vorgängers beim feierlichen Gottesdienst: „Kan. Geier hat mehr als die Hälfte der Geschichte unseres Hauses aktiv mitgestaltet - als Schüler, Präfekt, Professor, Regens und auch jetzt noch im Ruhestand. Das Vinzentinum ist ihm zu großem Dank verpflichtet“, sprach Tirler und fügte hinzu: „Wenn wir aber nur einen Menschen und sein geistliches Amt feiern würden, wäre es naive Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung. Bei einem Priesterjubiläum wird vor allem einer gefeiert, und das ist Christus.“

Beim anschließenden Umtrunk freute sich Kan. Geier auch über die Gratulationen aus „seinen“ beiden Pfarreien Ober- und Niedervintl.


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