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„Spätberufener“ gewinnt Bundesolympiade für Griechisch

Im März dieses Jahres gewann Philipp Seyr (8. Kl.) den Gesamttiroler Fremdsprachenwettbewerb im Fach Altgriechisch. Dieser Sieg berechtigte Seyr zur Teilnahme an der österreichischen Bundesolympiade für Latein und Griechisch, die heuer vom 14. bis zum 18. September in Bregenz stattfand. Dort konnte sich der Vinzentiner neuerlich durchsetzen und wurde zum Bundessieger gekürt.

„Am Ende haben die Bewerter bestätigt, dass ich alles fehlerfrei übersetzt hatte. Da war ich schon ein bisschen Stolz“, erzählt Seyr vom Moment der Auszeichnung. Dabei ist der sprachbegeisterte Pusterer sogar ein „Spätberufener“. Er stieg nämlich erst in der zweiten Oberschulklasse ins Vinzentinum ein und musste somit ein ganzes Jahr Griechischunterricht nachholen. Das Erlernen alter Sprachen scheint dem Maturanten jedoch recht leicht zu fallen. Neben den Pflichtfächern Griechisch und Latein lernt Seyr nämlich zusätzlich noch Althebräisch bei Prof. Gamberoni. Auch hat er sich im Selbststudium mittelägyptische Hieroglyphen beigebracht.
Die Faszination der Sprache der antiken Philosophen liegt für Seyr auf der Hand: „Griechisch eröffnet ein Fenster in eine neue Welt. Jede Sprache hat ihren eigenen Geist. Griechisch ist eine sehr wendige Sprache, in der man sich kurz und prägnant ausdrücken kann“. Dass Seyrs Leidenschaft keine brotlose Kunst ist, beweisen die vergangenen Tage. Für den Bundessieg erhielt der Maturant ein Preisgeld und unmittelbar nach dem Bewerb ging es für eine Woche nach Rhodos. Das war nämlich die Belohnung für den Sieg beim Gesamttiroler Bewerb.

Wir gratulierem dem Bundessieger aufs Herzlichste!


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