Beweglich im Denken,
Kompetent im sozialen Umgang,
Verwurzelt im Glauben

Vinzentinum Brixen - Bischöfliches Seminar - Home
 














































Pompeji - eine Reise in die Vergangenheit

Am 27. März war es so weit: Die schon lang ersehnte Reise nach Pompeji stand für uns, die sechste Klasse, bevor! Bereits um zwei Uhr morgens ging es mit einer zehnstündigen Busfahrt los, doch da wir bereits seit der Polen-Reise absolut immun gegen die Nebenwirkungen langer Busreisen sind, stellte dies kein Problem für uns dar.

Kaum waren wir in Neapel angekommen, ging es schon los: das archäologische Museum erwartete uns. Später ging es weiter nach Pompeji, wo wir unser überraschend schönes Hotel bezogen. Bereits am ersten Abend erfreuten wir uns an der leckeren pompejianischen Pizza.

Am darauf folgenden Tag besichtigten wir die Villa Ariadne und die Villa San Marco, beide mit einer wunderbare Aussicht auf die Stadt und auf das leider viel zu weit entfernte Meer. Besonders beeindruckte uns in einer der Villen ein Schacht, durch den ursprünglich die frische Meeresbrise ins Haus gelangen konnte. Die wunderschönen Wandbemalungen, die trotz ihres Alters noch in erstaunlicher Frische und Farbenprächtigkeit an den Wänden zu sehen sind, gefielen uns recht gut, doch das Highlight des Tages stand uns noch bevor: Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir das lang ersehnte Paestum.

Nach einer weiteren Pizza (mit Blick auf die Tempel) konnten wir uns die wunderbar erhaltenen antiken Bauwerke dort ansehen. Wir machten unsere übliche Menschenpyramide vor den Tempeln und bestaunten auch ein öffentliches Schwimmbad. Die Krönung war aber der Vergnügungspark, den wir dort in der Nähe fanden; nach einer schnellen Fahrt auf dem Riesenkarussell machten wir noch einen Abstecher ans Meer, wo einige begeistert ins Wasser hüpften, andere mit einem breiten Grinsen für ein Angeber-Foto am Strand Modell standen.

Am Montag stand die Ausgrabung in Pompeji selbst auf dem Programm. Bereits früh ging es los, wir marschierten in Gruppen durch die verlassene Stadt und erkundeten die Häuser und Gärten, die antiken „Imbissbuden“ und natürlich das Forum. Irgendwann setzten wir uns, von der vielen Kultur in einem Schlag ganz niedergeschlagen, in einen schönen Garten und genossen die Wärme des Südens.

Diese gespeicherte Wärme hatten wir auch bitter nötig, denn bei unserem Aufstieg auf den Vesuv am nächsten Tag regnete es leicht. Das bisschen Nieselregen machte uns als wahre Nordmänner (und -Frauen) natürlich wenig aus; auch die fauligen Dämpfe der Flägräischen Felder ertrugen wir mit guter Laune, ja wir stellten uns sogar begeistert in den stinkend emporsteigenden Schwefeldampf!

Die Höhle der Sybille, die wir als nächstes besuchten, wirkte nach so einem Tag fast langweilig, weswegen wir Professor Roeske baten, er möge seine Erläuterungen in Latein ausführen. Die Pizza, die wir an diesem Abend im Restaurant „Il Gallo Nero“ aßen, war eine der besten, die wir in unserem Leben gegessen haben!

Als letzte Station unserer Reise stand uns noch Herkulaneum bevor, doch als fünfte versunkene Stadt in jenen wenigen Tagen erschien es uns fast als nichts besonderes, so abgestumpft waren wir gegen die Kultur.

Ich persönlich habe die Reise sehr genossen, sie war trotz des vollen Programms nicht allzu anstrengend und sehr interessant, das Hotel war recht gut ausgewählt und sogar das Wetter hat bis zum Schluss gut mitgespielt.

Lioba Fratucello, mit Hilfe von Veronika Jells Reisetagebuch

Bilder:
Cumae
Herculaneum: Ansicht, Haus, Innenhof
Archäologisches Nationalmuseum Neapel
Paestum: Tempel, Menschenpyramide, Karussell, am Meer, Grabplatte Taucher
Pompeij: Amphitheater, Forum, Gipsabdruck, Innenhof, Mühlen, Straße, Straßenküche, Villa dei Misteri
Solfatara


« Zurück zur Übersicht



Mittelschule - Gymnasium - Internat • Brennerstraße 37, I-39042 Brixen • Tel. +39 0472 821600 • info@vinzentinum.it • Facbook-Seite © Creation