Noch Fragen?

Einige Myth-Busters in den Frequently Asked Questions

Was kann ich nach der Matura am Vinzentinum werden?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze lautet: mehr oder weniger alles. Die lange ist ein klein wenig komplexer: Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Viele Fachinhalte, die wir heute lernen, sind in wenigen Jahren bereits veraltet (man denke nur an die rasante technologische Entwicklung der letzten Jahre). Viele Berufsfelder, in denen die gegenwärtige Schülergeneration tätig sein wird, gibt es heute noch gar nicht. Überspitzt formuliert könnte man sagen, dass wir Schülerinnen und Schüler auf Jobs vorbereiten, die noch gar nicht existieren und in denen sie Technologien verwenden, die erst noch erfunden werden müssen, um damit Probleme zu lösen, von denen wir nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Wie kann aber eine Schule auf etwas vorbereiten, von dem wir nicht wissen, was es ist? Unsere Antwort darauf heißt Allgemeinbildung und Flexibilität im Denken. Menschen mit einer breiten Basis können sich leichter veränderten Bedingungen anpassen, während eine zu frühe Spezialisierung oft Wege verbaut. Ganz nach dem Motto: Universalisten sind die besseren Spezialisten. Mit der Matura am Klassischen Gymnasium verfügt man allerdings noch über keine Berufsausbildung. Die meisten unserer Absolventinnen und Absolventen schlagen einen tertiären Bildungsweg ein und beginnen ein Studium

Stimmt es, dass Luis Durnwalder im Vinzentinum zur Schule gegangen ist?

Lange Zeit stand auf Wikipedia, dass der ehemalige Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder im Vinzentinum zur Schule gegangen sei. Und wenn es auf Wikipedia steht, muss es doch stimmen. Falsch! Luis Durnwalder war Schüler in Neustift, hat aber nie das Vinzentinum besucht. Mittlerweile ist er jedoch Ehrenmitglied des Absolventenvereins. Einer seiner Vorgänger, nämlich Alois (Vijo) Pupp, war hingegen sehr wohl ein Absolvent des Vinzentinums. Nicht weniger als sieben Bischöfe haben ebenfalls im Vinzentinum die Schulbank gedrückt und auch bekannte Südtiroler Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie der Politiker Alfons Benedikter, der Journalist Claus Gatterer, der Priester und Kirchenmusiker Josef Knapp, der Manager Georg Kofler, die Historikerin Erika Kustatscher, der Moderator Markus Lanz, der Sänger Max von Milland, der von den Nazis ermordete Selige und Märtyrer Otto Neururer, der Dichter Sebastian Rieger alias Reimmichl oder auch der Schriftsteller Joseph Zoderer

Gibt es überhaupt Mädchen im Vinzentinum?

Selbstverständlich gibt es auch Mädchen an unserer Schule. Zwar wurde das Vinzentinum 1872 als "Knabenseminar" gegründet, aber bereits in den 1970er-Jahren wurden erstmals probeweise Mädchen in die Oberschule aufgenommen. Mitte der 1990er-Jahre wurde dann die generelle Koedukation am Vinzentinum eingeführt. Die letzte reine Bubenbastion, nämlich das Vollheim, ist 2013 gefallen. Seither können Mädchen auch im Internat übernachten. Der Mädchenanteil unter der Schülerschaft des Vinzentinums beträgt mittlerweile rund 50 Prozent

Unterrichten am Vinzentinum auch Frauen oder ausschließlich Priester?

Lange Zeit bestand das Professoren- und Erzieherkollegium des Vinzentinums tatsächlich ausschließlich aus Priestern. Die erste weibliche Lehrperson war in den 1950er-Jahren Sr. Cäcilia Fontana. Knapp zwanzig Jahre später traten die ersten nicht-geistlichen Frauen dem Kollegium bei. Mittlerweile sind die weiblichen Lehrkräfte und Erzieherinnen in der Mehrheit – und das bereits seit vielen Jahren. Mit unserem Techniklehrer und EDV-Experten Hw. Erwin Knapp und dem Religionslehrer Hw. Josef Granruaz sind nach wie vor zwei Priester im Unterricht im Einsatz. Mit Sr. Gudrun Leitgeb (EDV, Förderunterricht) ist auch wieder eine Ordensschwester im Kollegium vertreten. 

Wieso heißt die erste Oberschulklasse im Vinzentinum "4. Klasse"?

Das Vinzentium wurde als achtjähriges Gymnasium in der k.u.k.-Monarchie gegründet. Es wurde zwar 1963 die dreijährige Einheitsmittelschule eingeführt, aber die alte lateinische Zählweise wurde am Vinzentinum beibehalten. Die Schüler/-innen der ersten Klasse Mittelschule sind die Primaner. Die zweite Klasse ist die Sekunda und die Drittklässler sind die Tertianer. Die Schülerinnen und Schüler der ersten beiden Oberschulklassen, die im Vinzentinum "Gymnasium" genannt werden, heißen folglich Quartaner und Quintaner. Das "Lyzeum" bilden dann die drei letzten Klassen hin zur Matura - die Sexta, die Septima und die Oktava.

Muss ich, wenn ich im Vinzentinum zur Schule gehe, auch ins Internat?

Nein. Der Schulbesuch ist nicht zwingend an den Besuch des Internats – sei es Tagesheim (bis 18 Uhr) oder Vollheim (Übernachtung im Haus) – gekoppelt. In der Mittelschule sind dennoch alle Schülerinnen und Schüler zumindest im Tagesheim. In der Oberschule sind dreißig bis fünfzig Prozent der Schüler/-innen "Externe"; d. h. sie besuchen nur die Schule im Vinzentinum. Umgekehrt besteht für männliche Oberschüler anderer Schulen die Möglichkeit, nur das Internatsangebot des Vinzentinums in Anspruch zu nehmen. 

Wie oft habt ihr nachmittags Schule?

Sowohl Mittel- als auch Oberschule haben am Vinzentinum die gleichen Unterrichtszeiten. Seit der Einführung der 5-Tage-Woche im Jahr 2012 gibt es nur am Freitag Nachmittagsunterricht, der um 16.45 Uhr endet. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Schulstunden im Vinzentinum nur 45 Minuten dauern und zwischen den einzelnen Stunden fünfminütige Pausen eingeplant sind.

Muss man im Tagesheim immer bis 18 Uhr bleiben?

Die Nachmittagsbetreuung ist mit dem bewussten Ineinandergreifen von Lern-, Übungs- und Freizeiten darauf ausgerichtet, dass die Schüler/-innen grundsätzlich bis 18 Uhr im Vinzentinum bleiben. Gemeinsame Freizeitaktivitäten haben gerade im Mittelschulalter einen großen Erlebniswert und sind auch für das soziale Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung wichtig. Damit den verschiedenen Freizeitaktivitäten (Sportvereine, Musikschule etc.) auch als Vinzentiner Schüler nachgegangen werden kann, ist in Absprache mit den Erziehern ein vorzeitiges Verlassen des Internates an gewissen Tagen möglich.

Kann ich im Vinzentinum auch Instrumentalunterricht nehmen und im Chor mitsingen, wenn ich nicht die Musikmittelschule besuche?

Das Mitsingen im Chor und das Erlernen eines Instrumentes gehören in der Musikmittelschule zum fixen Bestandteil der schulischen Ausbildung. Deshalb haben alle Schülerinnen und Schüler der Musikrichtung Anrecht auf eine Einzelstunde Instrumentalunterricht, die ihnen ohne Zusatzkosten angeboten wird. Wenn sie möchten, können sie den Instrumentalunterricht auch an der Musikschule absolvieren. Die Schüler/-innen der Normalklasse und der Oberschule können selbstverständlich auch in den Chören mitsingen, bekommen jedoch von der Schule keinen Instrumentalunterricht geboten. Die Instrumentalübungsräume im Haus stehen ihnen aber offen. 

Stimmt es, dass das Vinzentinum als Vorbild für Hogwarts aus Harry Potter diente?

Natürlich stimmt das. Joanne K. Rowling ist von 1975 bis 1983 als eines der ersten Mädchen im Vinzentinum zur Schule gegangen und hat in den Harry-Potter-Romanen ihre Erlebnisse hier mehr oder weniger eins zu eins niedergeschrieben. Scherz beiseite. Mit Zauberei haben wir wenig am Hut. Bei uns geht meist alles mit rechten Dingen zu. Dem Gebäude des Vinzentinums wohnt aber ähnlich der Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry tatsächlich ein gewisser Zauber inne. Unser Haus diente daher auch bereits als Filmkulisse; beispielsweise für die Komödie Un boss in salotto des bekannten italienischen Regisseurs Luca Miniero. In dem Film wirkten Vinzentiner Schülerinnen und Schüler als Statisten mit. 

Ist das Vinzentinum eine reine Privatschule?

Die Trägerschaft des Vinzentinums liegt bei der Diözese Bozen-Brixen. Unser Haus ist somit eine private und keine öffentliche Bildungseinrichtung. Die Schulen des Vinzentinums sind aber nicht nur gesetzlich anerkannt (seit 1968), sondern seit 2003 auch den öffentlichen Schulen rechtlich gleichgestellt (scuola paritaria). Das heißt, dass am Vinzentinum nach den gleichen Vorgaben wie in den öffentlichen Schulen gearbeitet wird und dass die Abschlüsse in Mittel- und Oberschule in jeder Hinsicht gleichwertig anerkannt sind. 

Wird bei euch der gleiche Lehrstoff wie an öffentlichen Schulen unterrichtet?

Die sogenannten Rahmenrichtlinien den Landes Südtirol für Mittel- und Oberschulen (das, was früher der Lehrplan war) gelten für das Vinzentinum in gleicher Weise wie für die öffentlichen Schulen im Land. In diesen Rahmenrichtlinien sind die Kompetenzen definiert und beschrieben, die die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Jahrgangsstufen erreichen sollen und auf deren Basis die Schulen ihre spezifischen Curricula erstellen. Bezüglich Methodik, konkreten Lerninhalten und Gewichtung verfügen die einzelnen Schulen also über eine gewisse Autonomie. Somit haben zwar alle Schulen das gleiche Ziel (Erreichung der Kompetenzen), die Wege dorthin sind jedoch unterschiedlich

Wozu brauche ich Latein und Griechisch?

Beim Lernen alter Sprachen geht es nicht in erster Linie darum, sich später auf Griechisch und Latein unterhalten zu können. Vielmehr ist das Studium der klassischen Sprachen ein Eintauchen in die europäische Geistesgeschichte und somit auch die Basis unserer Kultur, unserer Sprache(n), unserer Gesellschaft. Zudem werden Kompetenzen geschult, die in unserer modernen Zeit wichtiger denn je sind: Präzision, logisches Denken, Durchhaltevermögen usw. Generell sind Fähigkeiten gerade im Google-Zeitalter mindestens so wichtig wie Fertigkeiten. Und somit ist die Frage nach dem Zweck eine, die sich weniger auf den fachlichen Inhalt, als vielmehr auf die dadurch trainierten Kompetenzen bezieht. Genauso gut könnte man fragen "Warum sollte ich Chemie und Französisch lernen?" Die Antwort ist nicht, weil ich im späteren Leben unbedingt die chemische Formel von Salpetersäure oder das Futur antérieur von enseigner brauchen werde, sondern weil ich durch Chemie und Französisch Fähigkeiten trainiere, die mir sehr wohl ein ganzes Leben lang nützlich sein werden. 

Ist es sehr schwierig, Latein und Griechisch zu lernen?

Natürlich hängt die Schwierigkeit eines Faches von Interesse und Begabung ab. Es wäre dennoch wohl gelogen, wenn man behaupten würde, dass einem Vokabeln und Grammatik im Schlaf einfach nur so zufliegen. Mit Latein und Griechisch ist es wie mit den meisten anderen Fächern auch: Wer im Unterricht aufpasst und konstant mitlernt, hat für gewöhnlich keine gröberen Probleme. Zudem gestalten wir am Vinzentinum den Einstieg in das Studium der alten Sprachen "sanft". In der ersten Oberschule liegt der Schwerpunkt auf Latein. Griechisch, und somit auch das Erlernen eines neuen Alphabets, kommt erst ab der zweiten Klasse dazu, wenn man Systematik und Struktur antiker Sprachen anhand des Lateinstudiums bereits etwas verinnerlicht hat. 

Braucht es für die Aufnahme einen bestimmten Notendurchschnitt oder eine Aufnahmeprüfung?

Grundsätzlich nein. Lediglich für die Aufnahme in den B-Zug der Mittelschule (Musikmittelschule) ist ein musikalischer Eignungstest vorgesehen, um zu überprüfen, ob die Bewerberinnen und Bewerber genügend musikalische Begabung mitbringen. Ansonsten reicht für die Aufnahme in die Mittelschule der Abschluss der Grundschule und für den Besuch des Gymnasiums der Mittelschulabschluss. Wenn es in Schule oder Internat mehr Bewerbungen als freie Plätze gibt, entscheiden Schul- und Internatsleitung auf Basis eines umfangreichen Kriterienkataloges über die Aufnahme. Berücksichtigt werden dabei u.a. die Motivation für die Bewerbung, der Zeitpunkt der Erstanfrage und der definitiven Anmeldung, der familäre Bezug zum Vinzentinum, das Leistungsvermögen, die Leistungsbereitschaft und das Sozialverhalten der Bewerberinnen und Bewerber sowie das Mittragen der Bildungs- und Erziehungsziele durch die Herkunftsfamilie.

Wieviel kostet es, das Vinzentinum zu besuchen?

Grundsätzlich sind wir bemüht, die Beiträge so niedrig wie möglich zu halten, um allen Schülerinnen und Schülern - unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Eltern - den Besuch unserer Schule und unseres Internats zu ermöglichen. Die Höhe der Kosten hängt natürlich von der Wahl des Angebots ab. Der reine Schulbesuch kostet 98 bis 150 Euro monatlich, der Besuch von Schule und Tagesinternat 361 Euro, von Schule und Vollinternat 415 Euro. Der reine Heimbesuch kostet 400 Euro. Pro Schuljahr werden neun Monatsraten verrechnet. 

Bekomme ich Unterstützung beim Schul- und Heimgeld?

Der Besuch des Vinzentinums ist keine Frage des Geldes und wird auch nie eine solche sein. Wenn die Beiträge die finanziellen Möglichkeiten einer Familie übersteigen, greift eine ganze Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten. Von Seiten der öffentlichen Hand gibt es dazu das Amt für Schulfürsorge. Die kirchlichen Einrichtungen "Kassian-Tschiderer-Werk" und "Stiftung Congregatio Jesu - Südtirol" gewähren im Bedarfsfall ebenfalls Beiträge zum Schul- und Heimgeld. Seit 2013 vergibt zudem die Stiftung Vinzentinum pro futuro Stipendien an Vinzentiner Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien. Auch für Schulaktivitäten wie Lehrfahrten und dergleichen kann um Unterstützung angesucht werden. Familie, die Hilfe benötigen, können sich direkt an die Schul- oder Internatsleitung wenden. Alle Ansuchen werden vertraulich behandelt.

Stimmt es, dass im Vinzentinum alle Priester werden wollen?

Das Vinzentinum wurde seinerzeit gegründet, um dem bereits Ende des 19. Jahrhunderts grassierenden Priestermangel entgegenzuwirken. Tatsächlich werden bis ins Jahr 1929 von 833 Maturanten 547 der Berufung zum Priester folgen. In dieser Hinsicht kann das Vinzentinum seinen Gründungsauftrag heute leider nicht mehr erfüllen. Dennoch ist es nach wie vor ein vorrangiges Ziel des Vinzentinums, junge Menschen mit der christlichen Botschaft vertraut zu machen und sie auf ihrem Weg zu einem überzeugten Christsein zu begleiten. Das christlich-humanistisches Weltbild ist deshalb - wie im Leitbild festgeschrieben - die Basis der Bildungsarbeit des Vinzentinums.

Muss ich römisch-katholisch getauft sein, um das Vinzentinum zu besuchen?

Nein. Das Vinzentinum besuchen auch Schülerinnen und Schüler anderer Konfessionen und Religionen. Dennoch ist es uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler eine grundsätzliche Offenheit für religiöse Themen mitbringen und bereit sind, sich mit weltanschaulichen Fragen - durchaus auch kritisch - auseinanderzusetzen. Deshalb kann man sich am Vinzentinum im Gegensatz zu den öffentlichen Schulen nicht vom Religionsunterricht abmelden

Wieso steht da Bischöfliches Institut Vinzentinum, hieß das nicht einmal Bischöfliches Seminar?

Das Vinzentinum wurde als Bischöfliches Knabenseminar ("Kleines Seminar") gegründet und sollte die Schüler - wenn auch nicht ausschließlich, so doch vorrangig - auf den Besuch des Priesterseminars vorbereiten. Bis in das Jahr 2013 hatte das Vinzentinum den kirchenrechtlichen Status eines "Kleinen Seminars" inne. Mit der Aufnahme von Mädchen in das Vollheim verlor das Vinzentinum diesen Status und wurde daher in Bischöfliches Institut Vinzentinum umbenannt. 

Was ist ein Regens, was ein Spiritual und was ein Präfekt?

Wie bereits bei den Klassenbezeichnungen deutlich wurde, gibt es im Vinzentinum eine eigene Terminologie. Der oberste Hausherr des Vinzentinums ist der Bischof der Diözese Bozen-Brixen. Der Regens ist sein Repräsentant im Haus und dessen gesetzlicher Vertreter. Seit 1. September 2018 hat dieses Amt Generalvikar Hw. Eugen Runggaldier inne. Er moderiert die Hausleitung (Direktor, Heimleiter, Verwalter) und wacht über die Grundausrichtung des Hauses. Der Spiritual wiederum ist für die religiöse Begleitung zuständig. Er wird dabei von einem Pastoralteam unterstützt. Spiritual ist seit dem 1. September 2018 Hw. Josef Knapp. Als Präfekten werden seit jeher die Aufsichtspersonen in Internaten bezeichnet. Im Vinzentinum hat sich der Begriff als alternative Bezeichnung für das pädagogische Fachpersonal, die Erzieherinnen und Erzieher, gehalten. 

Was passiert mit dem Vinzentinum während der Sommerferien?

Unmittelbar nachdem die Schülerinnen und Schüler in die verdienten Sommerferien gehen, füllt sich das Haus wieder. Die schulfreie Zeit über dient das Vinzentinum als Veranstaltungsort für verschiedene Sommerwochen, Camps und Lehrgänge. Es sind meist Sport-, Musik- oder Jugendgruppen, die sich im Vinzentinum einmieten und dessen Einrichtungen für ihre Aktivitäten nützen. 

Warum wird das Vinzentinum "die Kischte" genannt?

Viele Vinzentiner – seien es derzeitige Schüler/-innen oder vormalige Absolventen/-innen – nennen das Vinzentinum meist liebevoll "die Kischte". Dies rührt wahrscheinlich daher, dass der wuchtige, vierkantige Bau tatsächlich etwas von einer überdimensionalen Kiste hat, wenn man ihn von außen betrachtet. In früheren Jahren war das Haus auch dafür berüchtigt, dass es im Winter in den Heimzimmern nicht gerade warm war und die Fenster nicht wirklich dicht hielten. Heutzutage kennt man die Geschichten vom Kältehauch beim Zubettgehen nur noch vom Hörensagen. Das ganze Gebäude ist energetisch saniert und alle 840 Fenster entsprechen modernsten Standards. 

The Vinzentinum