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Befürworter und Gegner an einem Tisch

Im Vinzentinum fand am Freitagnachmittag eine Diskussionsrunde zur bevorstehenden Seilbahn-Volksabstimmung statt. Für das Komitee PRO Seilbahn Brixen beantwortete Markus Huber die Fragen aus dem Plenum. Klaus Vontavon, von der Initiative proALTvor erläuterte den rund 70 Oberschülerinnen und Oberschülern die Position der Gegner des „Überflugs“.

Laut Diskutanten war dies sogar die einzige Veranstaltung im Vorfeld der Abstimmung, bei der Befürworter und Gegner gemeinsam an einem Tisch saßen.

Markus Huber betonte in seinen Ausführungen die touristische und wirtschaftliche Notwendigkeit der Seilbahn für den Brixner Hausberg. Er verstehe zwar die Bedenken bezüglich des „Überflugs“, aber man müsse Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. „Und dann überwiegen die Vorteile“, meinte Huber. Klaus Vontavon hielt dagegen, dass man nicht einfach so über die Bürgerinnen und Bürger „drüberfahren“ könne. „Weder mit der Seilbahn, noch im übertragenen Sinne“, betonte Vontavon und kritisierte grundsätzlich den Prozess, wie Gemeinde und Befürworter die Angelegenheit angegangen sind. Die Kontrahenten waren sich einig, dass der Modus der Abstimmung nicht optimal sei. „Obwohl wir durch den Modus einen Vorteil haben“, gab Huber zu. „Krokodilstränen!“, attestierte daraufhin Vontavon.

Nach eineinhalb Stunden lebhafter aber stets fairer Diskussion waren zwar einige Unklarheiten beseitigt, gleichzeitig wurden aber auch viele neue Fragen aufgeworfen. Die Vinzentiner Schülerinnen und Schüler, von denen viele zum ersten Mal wahlberechtigt sind, stehen – wie viele andere Brixner auch – vor einer schwierigen Entscheidung.


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