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Maturatheater 2016

„He is back“ lautet der Titel des heurigen Maturatheaters, das am 14. Februar um 18 Uhr seine öffentliche Premiere feiert. Gemeint ist damit William Shakespeare. Der Titel gilt jedoch genauso für den Regisseur Erich Meraner, der sein „Comeback“ am Vinzentinum gibt. 

Erich, wie fühlt es sich an, nach all den Jahren ins Vinzentinum zurückzukehren?

Natürlich reizt es mich, nach neun Jahren wieder im Vinzentinum tätig zu sein. Klarerweise ist das Vinzentinum für mich als Brixner etwas ganz Besonderes, und mit Maturanten zusammenzuarbeiten, ist immer spannend.

Was erwartet uns bei den Aufführungen?
Ein mit den Maturanten selbst erarbeitetes Theaterstück, in dem wir versuchen, das Publikum immer wieder zu überraschen. Wir haben uns bewusst witziger und berührender Elemente bedient, Gesang eingefügt und auch Tanz. (schmunzelt) Uns erwartet auf jeden Fall keine Langeweile.

Wie erfolgte die Auswahl des Theaterstücks?
Zusammen haben wir Brainstorming betrieben und uns Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung das Theaterstück gehen sollte. Schließlich gab es den Wunsch, eine Komödie aufzuführen, aber dabei nicht die musikalische Gestaltung zu vernachlässigen. Besonders wichtig war, ein Stück für 18 Personen zu finden, in das jeder einbezogen werden kann. Mit dem 400. Todesjahr von Shakespeare bot sich natürlich ein geeigneter Anlass. Ein Stück allein von ihm schien mir zu wenig und traditionell. Deswegen haben wir mehrere Werke kombiniert und Schritt für Schritt ein neues Theaterstück herausgearbeitet.

Wie geht dieser aufbauende Prozess vonstatten?
Ich arbeite viel mit Improvisation und schaue, wie die Schüler reagieren und natürlich auch, wie sie bei den Proben mit meiner Methode klarkommen. Die Stimmung muss einfach passen. Aber die Chemie hat – glaube ich – von Anfang an gestimmt. So „spinnen“ wir das Theaterstück durch Improvisation.

Hattest du schon ähnliche Projekte?
Ja, z.B. das „Stadlerlochn“, das im letzten Jahr in Brixen stattgefunden hat. Wir starten mit einer Idee und entwickeln so den Abend. Momentan arbeite ich an einem Projekt in Mauls, bei dem gar kein Text als Grundlage dient. Das wäre aber z.B. für die Maturaklasse nicht geeignet gewesen.

Was sind bei den Proben momentan die Herausforderungen?
Es war mir ein wichtiges Anliegen, den Erwartungen und Wünschen der Schauspieler gerecht zu werden. Die einen hatten zu wenig Text, für die anderen war er zu viel – man muss immer Kompromisse finden. Zudem müssen die Maturanten verstehen, dass Schauspielen mit sehr viel Einsatz und Zeitaufwand verbunden ist. Das werden sie vor allem jetzt in der Endphase merken, wenn den ganzen Tag lang geprobt werden muss.
 
Ein Teil der Erlöse wird dieses Jahr an den ONLUS Verein DEBRA gespendet, der Schmetterlingskinder und deren Kinder unterstützt. Wie findest du diese Tradition? Kannst du dich damit identifizieren?
Das finde ich super! Jede Art ehrenamtlicher Arbeit finde ich sehr wertvoll. Ich bin Präsident der Organisation CoMedicus Comicus und bringe ehrenamtlich als Clown Menschen in Krankenhäusern zum Lachen, die manchmal gar nichts zu lachen haben. Wir schenken ihnen unser Herz, damit sie für einen Moment auch vergessen können, wenn es mit ihrer Gesundheit gerade nicht gut aussieht. Humor und Lachen sind für mich einfach extrem wichtig im Leben.

Wo siehst du die Stärken und Schwächen des Maturatheaters?
Es wäre sicher angemessen, die Oberschüler von Anfang an dem Theaterwesen näherzubringen, um sie auf das Maturatheater vorzubereiten. Schauspielen führt nämlich zu Persönlichkeitsbildung und -stärkung und ist auch eine intensive Auseinandersetzung mit anderen und sich selbst. Mir gefällt aber besonders die Selbstständigkeit, mit der die Maturanten das Theater auf die Beine stellen. Die Sponsorensuche, die Werbung, das Besorgen von Requisiten etc. organisieren sie völlig selbst. Manchmal kommt man an die Grenzen, wobei da auch Konflikte dazugehören, die im späteren Leben ebenso bewältigt werden müssen.

Aufführungstermine:
Sonntag, 14.02.2016, 18.00 Uhr
Samstag, 20.02.2016, 20.00 Uhr
Sonntag, 21.02.2016, 18.00 Uhr
Donnerstag, 25.02.2016, 20.00 Uhr
Freitag, 26.02.2016, 20.00 Uhr
Sonntag, 28.02.2016, 18.00 Uhr
Freitag, 04.03.2016, 20.00 Uhr
Samstag, 05.03.2016, 20.00 Uhr
Sonntag, 06.03.2016, 14.00 Uhr

Platzreservierungen:
T. 342 749 61 32 oder
theater@vinzentinum.it

Eintritt:
freiwillige Spende

Sponsoren:
Alupress
Hager&Partners
Melix
Artprint
Sader
Volksbank
Thaler KG
Zingerlemetal
Elektro Reichhalter
Harpf
JoyToy
Domus Bauexpert
Restaurant Fink
Bäckerei Gasser
Bäckerei Rabensteiner
Globus
Hotel Cavallino Bianco
Elpo
TechnoAlpin
Elpo
Hotel Genziana
Wolf Fenster
Keimfarben
Café Klemens
Hotel Falkensteiner
Tina´s Beauty
Tomaseth
Faro
VW Auto Brenner
Restaurant Traubenwirt
Möbelhaus Rogen
La Flaura
La Truga
Pizzeria Mühle
Gaidra
Werners Baumschule und Gärtnerei
Conad
Die Meistermaler
Ski Carosello Corvara
Sofa Widmann
Studio Verginer
Hotel Mignon
Rastnerhütte
Grossgetränke
Werkart
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